Aktuelles (Stand 16.01.2012)
Auf dieser Seite möchte ich Ihnen immer wieder aktuelle Informationen zur
Verfügung stellen.
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5.12.2011 Per Milkrun und Routenzugsystem Leerfahrten deutlich verringern
Milkrun ist einerseits eine Technik auf der Beschaffungsseite, Material bei den
Lieferanten einzusammeln. Andererseits kann das gleiche Prinzip innerbetrieblich
zur Versorgung und zur Entsorgung angewendet werden. Statt
Punkt-zu-Punkt-Fahrten mit dem Gabelstapler werden dann häufig Routenzüge
eingesetzt. Der folgende Artikel beschreibt einen Einsatz beim
Automobilzulieferer Hella.
http://www.mm-logistik.vogel.de/index.cfm?pid=8471&pk=342910&nl=1&cmp=nl-145
2.12.2011 Unterbrechungen in der Supply Chain
Rund neun von zehn Unternehmen (85%) haben in den vergangenen zwölf Monaten
mindestens eine Unterbrechung ihrer Supply Chain erlitten. In den Ergebnissen
der internationalen Studie spiegelt sich die Naturkatastrophe in Japan neben
anderen wetterbedingten Phänomenen wider aber auch Ausfälle der IT oder der
Kommunikation.
http://www.mm-logistik.vogel.de/index.cfm?pid=8475&pk=341242&nl=1&cmp=nl-145
Hybride Wertschöpfung – Verknüpfung von industrieller Wertschöpfung und
Dienstleistung
Eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW-Consult) im
Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) durchgeführt hat, klärt
Begrifflichkeiten und untermauert mit einer empirischen Untersuchung die These:
Das Industrieprodukt alleine reicht nicht mehr aus. Der künftige Erfolg
industrieller Wertschöpfung baut auf die enge Verbindung mit der Dienstleistung.
Beim VBW finden Sie auch einen Link zum Download der Kurzfassung der o.a.
Studie.
http://www.vbw-bayern.de/newsroom/presse/vbw-studie-hybride-unternehmen-sind-erfolgreicher_aid_2297.html
Unsichtbarer Code für Logistiker
Zusätzlich zu altbekannten Barcodes und RFID kommt jetzt ein Touchcode.
Touchcode ist ein unsichtbarer, digitaler Datenspeicher, der mit herkömmlichen
Druckverfahren auf Papier oder Folie aufgebracht wird. Gelesen wird er einfach
durch ein Touchscreen-Gerät, wie etwa einem Smart Phone. Es handelt sich um ein
Produkt der Printechnologics GmbH aus Chemnitz. Mehr auf der Herstellerseite
http://www.printechnologics.de/our-products/touchcode.html
Innerbetrieblicher Transport vollautomatisiert?
Die Diskussion wird seit Jahrzehnten geführt. Reichen Gabelstapler und
Routenzüge? Braucht es ein Staplerleitsystem? Oder doch besser eine Hängebahn,
ein fahrerloses Transportsystem? Man muss genau wissen, wie die Warenströme sind
– und wie sie sein werden, denn die Investitionen sind bei der Mechanisierung
und Automatisierung erheblich, die Bindungswirkung in die Zukunft oft auch. Und
bei entsprechend langen Amortisationsdauern haben beispielsweise die
Kontraktlogistiker wenig Neigung zur Automatisierung. Ein Beispiel in die andere
Richtung liefert das Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz.
http://www.logistik-heute.de/Logistik-Magazin-LOGISITK-HEUTE/Artikel/Magazin-Ausgabe-7-8-2011/8832/Effiziente-Warenfluesse-im-Krankenhaus
November 2011 Tuning für den Kommissionierwagen
Aus vielen Lagern wird manuell mit Hilfe eines Kommissionierwagens ausgelagert.
In diesem Prozess sind radikale Veränderungen durch hochgradige Automation
möglich. Aber man kann auch ausgehend vom Bestehenden moderne Techniken
einsetzen. Luca hat einen Rahmen für den Kommissionierwagen mit Pick-to-Light
und weiterer Technik ausgestattet.
http://www.luca.eu/de/pick-by-point-r-new
5.10.2011 Neue Intralogistik
Fördertechnik im Betrieb ist häufig eine Festlegung auf mehr als ein Jahrzehnt.
Das will gut überlegt sein. Die Verantwortlichen im Unternehmen treffen diese
Entscheidung in der Regel nur einmal während ihrer Laufbahn im Unternehmen.
Planer spielen daher oft eine wichtige Rolle. Vor der Planung der Investition
müssen aber Ziele und deren möglicher Wandel im Lauf der Zeit abgesteckt werden.
Dann kann man Lösungen und Alternativen aufstellen und erst dann sollte man sich
an die Planung der Investition begeben. Zur Freiheit der Planer der folgende
Link.
http://www.mm-logistik.vogel.de/index.cfm?pid=8475&pk=333598&nl=1&cmp=nl-145
September 2011 Dynamische Routenentscheidung
In einem interdisziplinären Projekt untersuchen Logistikexperten, ob
traditionelles Controlling die richtigen Transportentscheidungen unterstützt.
Welche Route ist die Beste? Kürzeste Strecke, kürzeste Zeit, niedrigste Kosten?
Wie gehe ich mit Teilladungen um? Wann lohnt sich ein Umweg für die Aufnahme
einer weiteren Teilladung? (Quelle: Logistik Heute 09/2011; siehe auch
http://goodsync.de/KostenRechnung.pdf )
September 2011 Beschaffung wo?
Viele Unternehmen sind weiterhin bemüht, für Ihre Produktion in Deutschland die
Beschaffung nach Osteuropa, Asien zu verlagern. Andere Unternehmen schaffen
Kabel und Stecker aus Deutschland nach China, um sie dort Just-in-time für die
lokale Fertigung deutscher Automobile einzusetzen. Die Initiative „Ja zu
Deutschland“ zertifiziert Produkte
www.ja-zu-Deutschland.com. Wäre es nicht sinnvoll, die Zulieferungen
im Umfeld der Endfertigung in den Märkten zu beschaffen?
August 2011 Risikomanagement –schnelle Reaktion nach Brand
Lagerbrand: Sony-Kunden merken fast nichts
Die Krawalle in London im August sind auch eine Lehre für die Logistik. Am 9.
August 2011 wurde ein Lager von Sony Europe geplündert und angezündet hatten.
Innerhalb kürzester Zeit wurde ein Notfallplan umgesetzt. Ein wenig mehr dazu
unter
http://www.logistik-heute.de/Logistik-News-Logistik-Nachrichten/Markt-News/8800/Elektronikriese-setzt-Notfallplan-in-London-um-Lagerbrand-Sony-Kunden-merken-
Juli 2011 Kanban auf RFID-Basis
Wie passen Kanban und RFID zusammen? Die Schweizer SFS-Unimarket hat ein
verblüffendes System mit RFID-Tag am Behälter und Aktivierung durch Umdrehen des
Behälters entwickelt. Dieses System wird jetzt beispielsweise von Keller &
Kalmbach, Großhändler für Verbindungs- und Befestigungstechnik vermarktet. Mehr
dazu in Beschaffung aktuell 2010 07, beim Vertreiber
http://www.keller-kalmbach.de/de/c-teile-management/kanban/turnlogR-kkt.html
oder als Video
http://www.youtube.com/watch?v=pmmbX80Pioc
05.07.2011 Lückenlose Tiefkühlkette für McDonald's
Die Versorgung der über 1300 McDonald’s Schnellrestaurants in Deutschland führt
die Havi Global Logistics GmbH, Duisburg, durch. Was inhaltlich dahintersteckt,
welche Herausforderungen bestehen und wie die Investitionen dafür aussehen reißt
der folgende Artikel an:
http://www.logistik-heute.de/Logistik-Magazin-LOGISITK-HEUTE/Artikel/Magazin-Ausgabe-6-2011/8622/Lueckenlose-Tiefkuehlkette-fuer-McDonald-039-s
30.06.2011 Identifikation: Suche nach Super-Label
Klassischer Barcode, 2D-Codes oder RFID, die Wahl der „richtigen“ Identifikation
fällt nicht leicht. Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH)
forscht an einem „Super-Label“. In den kommenden zwei Jahren soll im Projekt „IdentOverLight“
ein wiederbeschreibbares Label entwickelt werden, das sowohl von Maschinen als
auch Menschen gelesen werden kann. Das neue Label soll automatisch auslesbar
sein wie der weit verbreitete Barcode, manuell lesbar wie ein Etikett und
wiederbeschreibbar wie ein RFID-Tag.
http://www.iph-hannover.de/sites/default/files/press/2011/IPH_20110627_IdentOverLight.pdf
27.06.2011 Autozulieferer haben beste Supply Chains
Zulieferer der Automobilindustrie erzielen im Vergleich mit
Elektronikunternehmen und Maschinenbauern die besten Supply-Chain-Leistungen.
Das zeigt eine Studie von Bestgroup. Die Berater haben aus
Geschäftsberichtsdaten Supply-Chain-Kennzahlen ermittelt und innerhalb von
Branchen und Teilbranchen verglichen. Den Ergebnissen zufolge zeigen die
Autozulieferer im Zeitraum von 2006 bis 2010 Verbesserungen bei Beständen,
Wertschöpfung und Kostenmanagement. Demgegenüber blieben bei den anderen
Branchen die Leistungen gleich oder verschlechterten sich.
http://www.bestgroup.eu/aktuelles/pressemitteilungen?site_locale=de
01.05.2011 Licht ins Regal
So der Titel eines Berichts in Logistik-Heute zur Lösung eines bekannten
Dilemmas bei Pick-by-Light: Die Installation der entsprechenden Lichteinheiten
lohnt sich in kleineren Lagerbereichen z.B. für Schnelldreher. Aber wie kann man
flächendeckend vorgehen, wenn man z.B. 25.00 Fachbodenplätze in einer
Kommissionierung nach dem Prinzip Mann-zur-Ware ausstatten möchte? Safelog hat
für Apollo Optik (nur) den Kommissionierwagen entsprechend ausgestattet. Von
dort aus werden die Fächer angestrahlt.
http://www.safelog.de/de/news/news-details/article/logistik-heutebr-01052011/
15.05.2011 Fallstudie vom BME: Beschaffungslösung für die Fahrzeugflotte
Schindler, einer der führenden Hersteller für Aufzüge und Rolltreppen, hat den
Einkauf des 17.000 Fahrzeuge umfassenden Flottenparks weiter verbessert.
Schindler sieht in dieser Kategorie eine der anspruchsvollsten Aufgaben in der
Beschaffung. Der BME verweist in einem Newsletter darauf, wie Schindler mit dem
Einsatz der Einkaufstechnologie von CombineNet Einsparungen generiert und die
Effizienz im Einkaufsprozess gesteigert hat.
Die Case Study herunterladen und Schindlers Webpräsentation ansehen können Sie
unter
http://pages.combinenet.com/ThemennewsMay2011.html
April 2011 Variantenvielfalt reduzieren bzw. beherrschbar halten
Im Laufe der Zeit vergrößert sich „traditionell“ die Anzahl der verkaufsfähigen
Produkte eines Unternehmens – und meist auch die Anzahl der dazu benötigten
Komponenten. Es gibt gute Gründe dafür, führt aber zugleich in eine zunehmende
Komplexität. Der Katalog wird dicker, die Unterschiede erklärungsbedürftiger,
die Disposition schwieriger. Daher ist es wichtig, regelmäßig die Variantenzahl
auf den Prüfstand zu stellen: was wird tatsächlich in welchen Stückzahlen
nachgefragt, was ist marktmäßig notwendig? Die andere Seite, wie kann man die
für sinnvoll erachtete Variantenvielfalt konstruktiv beherrschen und sie mit
einer beherrschbaren Anzahl von Komponenten herstellen?
April 2011 „Shuttles im Anflug“
titelt Logistik heute in der Ausgabe vom April 2011. Tatsächlich hat sich seit
der ersten Vorstellung dieser Geräte auf der CeMAT 2002 und heute viel getan.
Viele Anbieter von Intralogistik haben sie im Programm. Für automatisierte
Behälterlager gibt es damit eine interessante Alternative zum klassischen
Regalbediengerät. Und noch ein interessanter Aspekt: die Skalierbarkeit. Man
kann mehrere Kommissionierer in eine Regalgasse schicken, mehrere
Regalbediengeräte eher nicht. Aber die Anzahl der in einer Gasse arbeitenden
Shuttles kann man – mit Einschränkungen – erhöhen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Shuttle_%28Lagertechnik%29
29.03.2011 Nachfrageschwankungen größte Herausforderung
2008 bis jetzt wurde es uns allen komprimiert vorgeführt. Von Capgemini
Consulting befragte Supply Chain Manager aus 300 Unternehmen in Europa, Asien
und Amerika sehen zu 40% in den Nachfrageschwankungen die größte
Herausforderung. Vom Boom 2008 ging es rapide abwärts. Notwendige Reaktionen
waren Bestandssenkungen und mehr oder weniger deutliche Kapazitätsanpassung. Aus
dem Tal ging es 2010 und 2011 fast so steil aufwärts wie zu vor abwärts. In
vielen Fällen konnte die Kapazität im eigenen Unternehmen oder bei den
Lieferanten nicht schnell genug erweitert werden. Die Lieferzeiten haben sich
teilweise über das Niveau von 2008 hinaus verlängert. Welcher Sales Forecast hat
das vorhergesagt? Und wenn ja, wie macht man seine Supply Chain so agil, dass
sie darauf reagieren kann mit nahezu stabilen Lieferzeiten und zu Kosten, die in
der Krise nicht zum Absturz führen?
Die Herausforderungen nachzulesen unter
http://www.mylogistics.de/de/news/themen/key/news1267122/jsp
März 2011 Intelligent kommissionieren
Mit „Katastrophe Kommissionierlager“ war ein Artikel in ident 5/10 reißerisch
überschrieben. Detlef Spee vom Fraunhofer-Institut IML in Dortmund beschrieb
darin die aus Wirtschaftlichkeit und Kundenzufriedenheit stetig wachsenden
Anforderungen an die Kommissionierung. Damit ist vorgezeichnet, von Zeit zu Zeit
müssen Lager und Kommissionierung in Frage gestellt werden. Es geht dabei nicht
nur um technische Verbesserungen wie mobile Datenerfassung, Lager mit Shuttles,
Pick-by-Voice. Es geht auch um strukturelle Fragen: ein- oder mehrstufige
Kommissionierung, Mann-zur-Ware etc. und es geht um die Qualifikation der
Mitarbeiter – auch, aber nicht nur vor dem Hintergrund alternder Mannschaften.
Zu diesem Punkt finden sich 4 interessante Seiten in LOG.Kompass 5/2011
http://www.logkompass.de/index.php?id=blickpunkt Wenn gewünscht, werfe
ich gern einen Blick auf Ihre Kommissionierung.
09.03.2011 Ersatzteilservice
Der diesjährige, 7. Logistikdialog in Nürnberg widmete sich wieder
schwerpunktmäßig der Ersatzteillogistik. Gerade weil es so untypisch ist, ein
paar Anmerkungen zur Landtechnik, speziell zu Claas: Mähdrescher sind nur 20 –
30 Tage pro Jahr im Einsatz. Ausfälle besonders schmerzlich. Fertigung
Just-in-time ist eher nicht angesagt. Im Winter und Frühjahr werden die Lager,
insbesondere bei den Händlern, aufgefüllt. Preisunterschiede zwischen Saison und
Nichterntephase machen das Vorziehen der Bedarfe attraktiv. (Quelle: LOG.Letter
vom 9.3.2011) Mehr zu Prognose von Ersatzteilbedarfen, Variantenvielfalt für
Auto- und Flugzeugersatzteilen auch unter
http://www.bvl.de/ldn/7-Logistikdialog-Nuernberg
März 2011 Plan für Ersatzteile
Im Maschinen- wie im Fahrzeugbau liefern Ersatzteile einen großen Beitrag zum
Ergebnis. Speziell bei Ersatzteilen mit elektronischen Komponenten wird die
Disposition durch Abkündigung von Bauteilen im Laufe der Zeit schwierig. Der
Übergang von kurzfristiger Bevorratung zu Endbevorratung kann anstehen. Martin
Quantschnig hat dazu an der TU Braunschweig seine Dissertation unter dem Titel
„Planungsmodell kostenoptimierter Versorgungsstrategien im
OEM-Ersatzteilmanagement“ verfasst. Die Ergebnisse gelten sicherlich nicht nur
für die Automobilindustrie. (Quelle: LOG.Kompass 3/2011, Zusammenfassung unter
http://www.shaker.de/de/content/catalogue/index.asp?ID=8&ISBN=978-3-8322-9029-0
Februar 2011 Lager mit Auszeichnung - dm
Das neue Verteilzentrum gliedert sich in zwei unterschiedliche
Funktionsbereiche: ein Verteilzentrum für Kartonware und eine Anlage für
Kleinteile (KTVZ), zu dem eine Einlagervorbereitung und ein Hochregallager (HRL)
gehören. Das Hochregallager verfügt über 14.000 Palettenplätze. Eine
Beschreibung der eingesetzten Technik und des Materialflusses:
http://www.logistik-heute.de/Logistik-Magazin-LOGISITK-HEUTE/Artikel/Magazin-Ausgabe-1-2-2011/8235/Lager-mit-Auszeichnung
Februar 2011: Eigenes Distributionszentrum für Cyberport
Cyberport ist ein Versandhändler mit 264m€ Umsatz, der mehrheitlich zu Hubert
Burda Media gehört. Das Wachstum im E-Commerce-Markt - hier für
Elektronikartikel – machte für Cyberport eine neue Planung erforderlich. Manuell
oder automatisiert, Neubau oder Miete? Mit Hilfe eines Beraters wurden
Mengengerüste aufgestellt, Entscheidungskriterien für die vorstehenden Fragen
und mehr erarbeitet. Schlussendlich wurde ein eigener Neubau erstellt, mit
mobiler Datenerfassung ausgestattet, aber ansonsten wurde wenig Fördertechnik
eingebaut. (Quelle: Logistik Heute 1-2/2011 und
http://www.cyberport.de/infoservicecenter.html?DOCID=23795 )
Februar 2011: Gefahr beim Öffnen von Importcontainern
Aus Studien ergibt sich, dass viele Importcontainer gesundheitsgefährdende
Schadstoffkonzentrationen aufweisen. Bei Messungen in zwei großen Nordseehäfen
stellen Experten in 20% der Fälle bedenkliche Konzentrationen in der
Containerluft fest: Formaldehyd, Benzol, Phosphorwasserstoff, Brommethan usw..
Hinweise finden sich unter
http://www.dguv.de/ifa/de/pra/container/handlungshilfen/oeffnen/index.jsp
03.02.2011 Flexibilisierung in deutschen Unternehmen weit fortgeschritten
Deutsche Unternehmen haben ihre Arbeits- und Organisationsstrukturen bereits in
hohem Maße flexibilisiert. Nun geht es darum, die einzelnen
Flexibilisierungsmaßnahmen zu optimieren. Dies sind die Kernergebnisse einer
Studie des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) der Hochschule
Ludwigshafen und der Hays AG. Mehr als 90% der befragten Unternehmen nutzen
befristete Arbeitsverträge. Die große Mehrheit der Unternehmen setzt außerdem
Freelancer (86%) und Zeitarbeiter ein (70%), um schnell auf veränderte Märkte zu
reagieren.
Jenseits dieser Beschäftigungsformen haben die Betriebe auch ihre Organisations-
und Arbeitsstrukturen verändert. In vier von fünf der befragten Unternehmen
gehört die betriebliche Projektwirtschaft mittlerweile zum Alltag. 75% setzen in
ihren Projekten auch externe Mitarbeiter ein und bilden „Mixed Teams“. Diese
sind vor allem bei komplexen Themen gefragt. Dagegen spielt die Auslagerung
ganzer Bereiche oder Prozesse an Drittunternehmen im Inland (15%) oder im
Ausland (7%) eine geringere Rolle.
http://www.bsozd.com/?p=453751 oder die komplette Studie unter
http://www.ibe-ludwigshafen.de/images/stories/pdf/hays_studie_arbeits_und_organisationsstrukturen_in_bewegung.pdf
01.01.2011 Neue Incoterms - DAT
Die „International Chamber of Commerce“ hatte die Versandbedingungen zuletzt im
Jahre 2000 überarbeitet. Jetzt gibt es wieder eine Neuauflage. 4 Klauseln wurden
entfernt, 2 hinzugefügt z.B. Delivered at terminal (DAT). Nähere Informationen
an vielen Stellen z.B. unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Incoterms
Dezember 2010 FTS als Montageträger
In der Montage für Schubmaststapler bei Jungheinrich werden fahrerlose
Transportsysteme (FTS) eingesetzt. Sie dienen der Verkettung der einzelnen
Montage-Stationen, an denen auch die entsprechenden Komponenten bzw. Baugruppen
bereitgestellt werden müssen. Je nach Montageaufwand und Anzahl der
Montageplätze unterscheiden sich die Taktzeiten pro Station erheblich, sodass
die Förderstrecke der Verkettung öfters als Puffer genutzt wird. Gewählt wurde
eine flexible Verkettung auf der Basis von zwischen den Montagestationen
verkehrenden Förderzeugen. Zusätzlich können die Förderzeuge als fahr- und
steuerbare Montage-Fahrzeuge ausgelegt werden, wodurch sich die Arbeitsstationen
einfacher gestalten lassen.
http://www.forum-fts.com/index.php/fts-anwendungen/fts-bei-jungheinrich
Dezember 2010 Kennzahlen im Einkauf
“You can´t manage what you don´t measure.” Dieser Satz trifft sicher auch auf
den Einkauf zu, aber beim Führen mit Kennzahlen ist Vorsicht geboten. Schwer
quantifizierbare Aspekte werden gern vernachlässigt. Kritisch ist außerdem, wenn
Kennzahlen steuerungsrelevante Aspekte ausblenden. Für mich besonders
interessant ist beispielsweise die Lieferzeit. Wie kann man die Entwicklung
dieser Kennzahl über unterschiedliche Teilegruppen hinweg berichten? Ein
praktikabler Ansatz findet sich bei Prof. Dr. Gerhard Heß, Georg-Simon-Ohm
Hochschule und Leiter des Instituts für Beschaffungsstrategie, mit dem
Lieferzeitindex, d.h. der Veränderung der Lieferzeit über der Zeitachse. Mehr
Infos, Links und Literaturangabe unter
http://www.beschaffungsstrategie.de/html/einkaufscontrolling.html
Dezember 2010 ATF erneuert die Logistik
Der Motorradteile- und Zubehörhändler Automobile Krafträder Fahrzeugteile (AKF)
ist nach Bautzen umgezogen und hat die Intralogistik komplett neu organisiert.
Dort können nun 8500 Artikel in einem Fachboden- und Palettenlager eingelagert
werden. Die Anlage ist für 12.960 Behälter-Stellplätze ausgelegt. Der
Intralogistikanbieter Klinkhammer Group aus Nürnberg realisierte ein
teilautomatisches Kleinteilelager. Zu Spitzenzeiten im Sommer müssen bis zu 700
Aufträge abgewickelt werden, während im Winter an manchen Tagen nur 200 Aufträge
eingehen. Hier ist flexibler Personaleinsatz gefragt.
http://www.bl.co.at/index.php?option=com_content&view=article&id=600:neues-logistikzentrum-von-akf&catid=1:aktuelle-nachrichten&Itemid=68&el_mcal_month=10&el_mcal_year=2010
01.12.2010 Elefantenrüssel-Roboterarm erhält Deutschen Zukunftspreis
Für die Entwicklung eines Roboterarms nach dem Vorbild des Elefantenrüssels
haben Dr.-Ing. Peter Post und Dipl.-Ing. Markus Fischer von Festo sowie
Dipl.-Ing. Andrzej Grzesiak vom Fraunhofer-IPA den Deutschen Zukunftspreis
erhalten. Der neue Roboterarm arbeitet besonders feinfühlig und flexibel, wie
Festo und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung
(IPA) mitteilen. Der mit 250.000 Euro dotierte Preis wurde am 1. Dezember von
Bundespräsident Christian Wulff feierlich überreicht.
http://www.deutscher-zukunftspreis.de/preistraeger/preistr%C3%A4ger-2010
03.11.2010 Nordex ändert Montageprinzip von Insel- auf Fließmontage
Nordex Energy hat die Montage von Gondeln und Schaltschränken für
Windenergieanlagen umgestellt. Im Rostocker Werk konnte dadurch die
Durchlaufzeit in der Gondelproduktion nach eigenen Angaben um die Hälfte
reduziert werden. Auf Großleinwänden kann der Mitarbeiter den Fortschritt im
jeweiligen Takt ablesen. Störungen werden ebenfalls visualisiert und an die
zentrale Fertigungssteuerung gemeldet.
http://www.mm-erneuerbare-energien.de/windkraft/articles/290636/
22.10.2010 Agile Prozesse über alle Stufen
Agilität wird allein aufgrund der zunehmenden Unsicherheit ein entscheidender
Wettbewerbsfaktor der Zukunft sein. Das betonte Miele-Einkaufsleiter Dr. Günther
Reinelt auf dem Logistikkongress in Berlin. Agilität ist die Fähigkeit,
Veränderungen zu erkennen und ihnen reaktiv, aber auch aktiv entgegenzutreten.
Dabei muss der Einkauf bereits in der Entwicklungsphase einbezogen werden, sagte
Dr. Karl Nowak, Leiter Einkauf und Logistik bei Bosch. „Denn heute stehen ganze
Lieferketten im Wettbewerb; jeder Lieferant, Vorlieferant und Dienstleister ist
wichtig.“ Wesentlich ist die hohe Variantenvielfalt. So hat Miele allein 1000
verschiedene Waschmaschinen und Trockner. Der Sportartikelhersteller Puma bringt
jeden Monat eine neue Kollektion heraus. „Viele Artikel werden nur ein Mal
produziert“, sagte Supply-Chain-Chef Reiner Seiz. Es sei wichtig, Trends zu
antizipieren, spät Entscheidungen zu treffen sowie die Laufzeiten zu verkürzen.
Die EBS Business School startet im November eine Studie zum Status quo in Sachen
Agilität. Kooperationspartner sind die TU Dresden sowie die BVL und der BME.
(Quelle: LOG.m@il Nr. 42, 22. Oktober 2010, LOG.Kompass 11/2010)
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