Verbesserung der Geschäftsprozesse

Unternehmen erzielen Wettbewerbsvorteile, indem sie ihre Geschäftsprozesse am Kunden ausrichten und effizient gestalten.

Viele Geschäftsprozesse in Unternehmen ziehen sich quer durch viele Funktionen und Fachabteilungen. Einerseits lassen sich in der nach dem Prinzip der Arbeitsteilung gebildeten funktionsorientierten Organisationsstruktur durch die Zusammenfassung gleichartiger Aufgaben Spezialisierungsvorteile optimal nutzen. Andererseits entstehen durch das Ressortdenken und die mangelnde Transparenz der betrieblichen Abläufe operative Inseln, die Doppelarbeit und unnötige Schnittstellen verursachen und durch die mehr Zeit für Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse beansprucht wird.

In der Prozessorientierung bilden bei der Analyse der Unternehmensstruktur nicht etwa die einzelnen funktionalen Bereiche, sondern die Geschäftsprozesse den Ausgangspunkt. Zielsetzung der Geschäftsprozessoptimierung ist es, diese Prozesse effektiver (wirksamer) und effizienter (wirtschaftlicher) zu gestalten. Die neu gestalteten Geschäftsprozesse müssen die Erfüllung der Kundenbedürfnisse als oberstes Ziel haben. Dabei stehen die Faktoren Verkürzung der Durchlaufzeit, Erhöhung der Prozessqualität bzw. der Sicherheit über den Bearbeitungsstatus des Prozesses und Reduzierung von Kosten im Vordergrund.

Erst der vollständige Geschäftsprozess ergibt den Kundennutzen.

In Workshops mit den Beteiligten:

  • Analyse des gesamten installierten Prozesses
    • Identifizieren von Arbeitsprozessen, Aufschlüsseln der Prozesselemente
  • Entwicklung einer Prozess-Vision
    • Definieren von klaren, bereichsübergreifenden, auf den Markt ausgerichteten Zielen
  • Veränderung, Neugestaltung der Prozesse unter Beachtung der entwickelten Ziele
    • Analyse der Schnittstellen
    • Identifizieren und Beseitigen von Doppelarbeiten
    • Reduzieren von Hierarchieebenen
    • Teilen bzw. Zusammenlegen von Arbeiten, Minimieren von „Abteilungsdenken“
    • Festlegen von Verantwortlichkeiten für Teil- und Endergebnisse
    • Beschränkung auf Arbeiten, für die der Kunde bereit ist zu zahlen
  • Ausrichten des gesamten Prozesses hin auf mehr Kundenzufriedenheit u. -nutzen